• Mohnblumen, Carta Varese
  • Frühlingszweige, Lokta-Papier aus Nepal
  • Pfauenauge, Carta Varese
  • Pusteblumen, Lokta-Papier aus Nepal
  • Goldene Punkte, Lokta-Papier aus Nepal
  • Wasserpflanzen, Lokta-Papier aus Nepal
  • Linien auf Rot, Lokta-Papier aus Nepal
  • Herbstblüten, Lokta-Papier aus Nepal
  • Braune Boote, Lokta-Papier aus Nepal
  • Blättchen auf Gold, Carta Varese
... es entsteht eine neue Hülle

Papier ist ein warmer Werkstoff mit einer sanften, natürlichen Haptik. Pflanzenfasern werden verbunden zu einem Gewebe, das lange überdauern kann oder unter Umständen einen Tag nicht übersteht. Vergänglich, wie die Fasern, aus denen er entstanden ist, symbolisiert ein Bogen Papier den Kreislauf von Werden und Vergehen.

Die zurückhaltend dreieckig abgerundete Grundform der Urne wird von mir in Handarbeit mit Papier bezogen. Dabei benutze ich die Kaschier-Technik, bei der das Papier in kleine Stücke gerissen wird, welche ich dann auf die Form aufbringe. Stück für Stück gestalte ich so eine neue Hülle.

Durch das „Stückeln“ lasse ich neue rhythmische Strukturen entstehen. Die originale Wiederholung des Papiermusters verwandele ich so, dass sich im Zusammenwirken mit der klaren, schlichten Form der Urne eine eindrückliche Spannung ergibt.

Aufwendige Gestelle zum Tragen der Urne sind nicht mehr notwendig, die Urne lädt ein, sie anzufassen und in den Händen zu halten. Mittels einer eingelassenen Schnur lässt sich die Urne bei einer Erdbeisetzung herabsenken.